Regisseur Gareth Edwards über das Ende von Rogue One

Für mich hat Rogue One: A Star Wars Story eindrucksvoll bewiesen, dass man auch ohne Jedi Ritter oder Lichtschwerter einen erfolgreichen Star Wars Film machen kann, der darüber hinaus auch noch gut bei den Fans ankommt. Nun spricht Gareth Edwards erstmalig über das Ende des Films und welche Entscheidungen dabei eingeflossen sind.

Vorweg an all diejenigen die Rogue One noch nicht gesehen haben – hier gilt eine massive Spoiler Warnung.

Rogue One und seine überraschenden Wendungen

Auch knapp eine Woche später bin ich nach wie vor begeistert von der treibenden Story und der beklemmenden Atmosphäre die Rogue One grandios vermittelt.

Vor allem der dritte Akt mit all seiner Action und der Tatsache das restlos alle Charaktere sterben ließen mich mit weit aufgerissenen Augen zusammenzucken. Damit habe ich absolut nicht gerechnet. Für mich eine der größten Überraschungen überhaupt und noch eine ziemlich mutige dazu.

Die Besetung von Rogue One in der Rebellenbasis auf Yavin 4

Ich meine man muss sich folgendes Vorstellen, es werden nicht weniger als acht Charaktere neu eingeführt, von denen man vorher noch nie etwas gehört hat nur um sie dann am Ende alle sterben zu lassen.

Doch vielleicht macht gerade die Tatsache das wir uns nach rund zwei Stunden wieder von all diesen Charakteren trennen müssen – zu denen man so eine emotionale Bindung aufgebaut hat – den Film so großartig.

Gareth Edwards zum Ende von Rogue One

Im Podcast des britischen Magazins Empire spricht Regisseur Gareth Edwards ausführlich über Rogue One und erklärt den Prozess wie es zu eben diesen überraschenden Ende gekommen ist das die Fans, mich eingeschlossen, sehr berührt hat.

I mean, it’s a great Disney tradition isn’t it? For ever single character to die in all their movies. I think there was an early version – the very first version they didn’t [die] in the screenplay. And it was just assumed by us that we couldn’t do that and they’re not gonna let us do that. So we’re trying to figure out how this ends where that doesn’t happen. And then everyone read that, and there was just this feeling of like, “They gotta die right?” And everyone was like, “Yeah, can we?” And we thought we weren’t gonna be allowed to, but Kathy [Kennedy] and everyone at Disney were like, “Yeah, makes sense.” I guess they have to because they’re not in A New Hope. And so from that point on, we had the license and I kept waiting for someone to go, “You know what, can you just film an extra scene where we see Jyn and Cassian, they’re okay, and they’re on another planet and la la la…” And [that] never ever came, and no one gave us that note so we got to do it.

Es wird deutlich, es gab scheinbar einen sehr frühen, ersten Entwurf in dem alle überleben oder zumindest nicht alle sterben. Doch weder Disney noch Lucasfilm hätten dies wohl zugelassen.

Gareth Edwards derRegisseur von Rogue One

Zusätzlich haben wir noch die simple Erklärung das keiner der Charaktere in Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung, geschweige denn in der gesamten Original Trilogy je wieder auftaucht. Was wäre mit all den Charakteren passiert? Jyn und Cassian hätten sich auf einem beschaulichen Planeten zur Ruhe gesetzt? Jetzt wo der Kampf gegen der Imperium erst so richtig losgeht? Nein, das würde nicht funktionieren.

Die Tatsache das die Rebellen ihre aussichtslos erscheinende Mission erfolgreich beendet haben. Die Pläne in allerletzter Sekunde an Prinzessin Leia übergeben konnten und sie die Frage was sich auf der Diskette befinden würde mit Hoffnung beantwortet, ergeben einen rundum gelungenen Abschluss, der mich zufrieden zurück lässt.

Was denkt ihr? Hat es euch das Ende ebenso gefallen wir mir? Oder würdet ihr euch wünschen das alle oder wenigstens ein Paar der Crewmitglieder rund um Jyn Erso überlebt hätten?

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Quelle: Heroic Hollywood
Image Credits: Carolyn Cole / Los Angeles Times


Florian

Florian

Konzeptioner und Consultant. Blogger. Sohn. Mein Herz schlägt für Star Wars, Videospiele, Action Toys und gutes Essen.


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