Mir fehlen gerade ein wenig Worte wie ich hier am Besten einsteige. Aber eines Vorweg, ihr braucht keine Angst vor Spoiler haben. Ich werde hier lediglich meine Eindrücke wiedergeben und um es schon einmal ganz kurz zu machen – ich bin überwältigt.

Vorpremiere im UCI Hamburg Wandsbek

Heute um 00:01 Uhr war es endlich soweit und ich war selten so euphorisch wie in diesem Moment. Nach Monaten des Wartens endlich Rogue One: A Star Wars Story sehen zu können ist pure Freude. Gesehen habe ich ihn übrigens, wie auch alle anderen Star Wars Filme, im UCI Hamburg Wandsbek. Für mich schon eine kleine Tradition.

Kennt ihr dieses Gefühl im Magen, das man als Kind beispielsweise an Heiligabend hatte? Oder wenn man am Eingangstor eines Vergnügungsparks steht und weiss das man sich gleich in der Achterbahn die Seele aus dem Leib schreit? Genau so habe ich mich gestern Abend gefühlt.

Rogue One: A Star Wars Story Vorpremiere im UCI Hamburg Wandsbek

Ich bin um ca. 23 Uhr mit einer Freundin von mir losgefahren und sind gute 20 Minuten später am Kino angekommen. Insgesamt war es ordentlich besucht und bis zum Beginn der Vorstellung gab es noch genug Zeit sich mit Getränken und Knabberzeug einzudecken. Außerdem gab es noch eine ganze Menge Merchandise vor Ort. Irgendwelche besonderen Events wie eine Lasershow oder Give-Aways gab es dieses mal leider nicht. Schade.

Übrigens, bitte verzeiht mir die schlechte Bildqualität, bei all der Euphorie vergaß ich es ein paar gute Fotos zu schießen. Sorry.

Rogue One: A Star Wars Story Vorpremiere im Kinosaal des UCI Hamburg Wandsbek

Tatsächlich gab es ein sogenanntes Rogue One Menu, das aus einem wirklich großen Eimer Popcorn, Softdrink und einen Schlüsselanhänger bestand. So ausgestattet ging es dann Richtung Kinosaal und die letzten Minuten Wartezeit würden anbrechen.

Rau, düster und großartig inszeniert

Es geht los! Endlich! Und ohne zu übertreiben, der Film geht sofort in die Vollen. Ein wirklich dramatischer Auftakt der meine Augen aufreissen lässt und sofort ist klar, dieser Film ist beklemmender, düsterer und härter als alle bisherigen Star Wars Filme.

In den nächsten Minuten wechseln wir mehrmals zwischen den Planeten und lernen so das Universum in den Star Wars spielt von all seinen Facetten kennen. Auch offenbart sich das ein oder andere, was man mit dem Wissen über die klassische Trilogie so nicht erwartet hätte.

Jyn Erso im Hauptquartier der Allianz auf Yavin IV

Mitten drin, steckt die Hauptdarstellerin Jyn Erso gespielt von Felicity Jones, die einen großartigen Job macht. Ich habe selten so eine überzeugende Darstellung eines Charakters gesehen, der dabei weder künstlich noch aufgesetzt wirkt.

Cassian Andor im Hauptquartier der Allianz auf Yavin IV

Neben Jyn spielt Cassian Andor, eindrucksvoll gespielt von Diego Luna, die männliche Hauptrolle. Dieser zeigt mitunter eine etwas andere Seite der Rebellion, die man bislang noch nicht gesehen hat. Vom coolness Faktor sehe ich ihn auf einer Stufe mit Han Solo und Poe Dameron. Vor allem das Zusammenspiel zwischen ihm und Jyn hat mir sehr gut gefallen.

K-2SO umringt von Strumtruppen in Jeddah City

Für zwischenzeitliche Auflockerung sorgte der, ehemals Imperiale Sicherheitsdroide, K-2SO. Niemals gab es mehr Zynismus in einem Star Wars Film wie ihn K-2SO an den Tag legt. Ihn als, wie im Featurette zu hören, Gegenpart zu C-3PO zu bezeichnen, trifft es dabei auf den Punkt.

Director Krennic auf dem Todesstern

Mit Director Krennic wird ein Charakter eingeführt der auf eine fiese, machtgierige Art und Weise die Stärke des Imperiums widerspiegelt. Er ist eine erfrischende Abwechslung in der Riege der Bösewichte, da er weder über Machtkräfte noch über besondere Kampffähigkeiten verfügt. Er ist gerade zu menschlich und genau das ist es, was ihn so angsteinflößend und unberechenbar macht.

Diese vier Charaktere sollen exemplarisch für eine ganze Reihe weiterer, großartiger Charaktere stehen, die ihren ersten Auftritt in Rogue feiern.

Zahlreiche Überraschungen und ein fulminantes Ende

Im Grunde möchte ich hier nicht zu viel verraten und euch etwas vorweg nehmen. Vor allem der letzte Akt hat es noch einmal richtig in sich und sorgte im Kinosaal für zahlreiche Überraschungen.

Tatsächlich haben die zahlreichen Trailer und Teaser nicht zu viel vorweg genommen und es gibt immer noch mehr als genug Situationen, die einem die Kinnlade nach unten rutschen lassen.

Gekrönt wird der Film von einem Ende, das ich mir nicht hätte besser vorstellen, geschweige denn erträumen können und sorgte auch unter den anderen Zuschauern für große Begeisterung.

Fans werden Rogue One lieben

Ich habe jede Minutes dieses Film genossen. Für mich ist Rogue One ein Star Wars Film in bester Form. In voller Härte wird die Macht des Imperiums und der erbitterte Freiheitskamp der Rebellion ungeschönt dargestellt. Dabei verfällt der Film allerdings nicht in Gewaltorgien sondern findet immer wieder passende Momente der Erholung und Zeit für Atempausen.

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer die Star Wars Filme miteinander zu vergleichen, da ich jeden für sich einzeln sehe. Ich kann euch somit nicht sagen, dass dies der Beste Star Wars überhaupt ist. Für mich wird ist er allerdings bereits jetzt nach Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück, einer meiner Lieblingsfilme innerhalb der Saga.

Letztlich stellt Rogue One einen gelungen Auftakt zu weiteren Spin-Off Filmen dar und ich kann es kaum erwarten in zwei Jahren den ersten Teil der Han Solo Filme zu sehen. Ich war mehr als glücklich und zufrieden.

Wie ist eure Meinung? Seid ihr ähnlich begeistert wie ich? Oder seht ihr es sogar anders?

Schreibt es mir in die Kommentare und folgt mir bei Facbeook.