London Reisebericht: Die London Film and Comic Con 2017!

Boshuda meine Lieben Leser und herzlich Willkommen zum dritten Reisebericht meines kleinen London Trips! Nachdem ich bereits von der Star Wars Identities berichtet habe, geht es heute um meinen Besuch der London Film and Comic Con!

Bereits seit 2004 findet die London Film am Comic einmal im Jahr statt und lässt Nerd Herzen höher schlagen. Dieses Jahr lockten zahlreiche bekannte Gäste wie Jeremy Cumberbatch und Mads Mikkelsen, Fans aus der ganzen Welt an.

Besonders die Anwesenheit von Ian McDiarmid, Jeremy Bulloch, Dave Prowse und Alistair Petrie, die wir allesamt aus diversen Star Wars Filmen kennen, zog mich dieses Jahr nach London um ebenfalls ein Teil der London Film and Comic Con zu werden. Legen wir also los mit meinem dritten Reisebericht.

10:00 Uhr: Zeit aufzustehen!

Wie schon am Vortag, entschied ich mich ein wenig länger im Bett zu bleiben. Zum einen benötige ich nur rund zehn Minuten zur Olympia Hall, dem Veranstaltungsort der London Film and Comic Con, und zum anderen habe ich noch ein zweites Ticket für Sonntag, falls ich nicht alles an einem Tag schaffen sollte.

So mache ich mich also ganz entspannt fertig, packe ein paar Action-Figuren aus der Vintage Collection in meinen Rucksack um sie signieren zu lassen und frühstücke noch schnell eine Kleinigkeit.

10:30 Uhr: Ein kurzer Spaziergang.

Wie schon geschrieben brauche ich nicht mehr als einige Minuten zu Fuß zur Olympia Hall. Unterwegs treffe ich auf dutzende Cosplayer und ein paar Fans von The Walking Dead. Ich komme mit einigen von ihnen ins Gespräch. Die meisten sind vor allem für ein Foto mit Emily Kinney und Steven Yeun angereist. Ich bin jetzt nicht der größte Fan von The Walking Dead, gegen ein Foto mit Emily hätte ich aber nichts einzuwenden.

Bei der Olympia Hall angekommen, verdichtet sich die Masse an Menschen schlagartig, wirkt aber nicht so erdrückend und chaotisch, wie ich es letztes Jahr auf der Star Wars Celebration erlebte. Alles läuft organisiert und gemächlich ab.

Der Eingang zur London Film and Comic Con.

Tatsächlich habe ich mich ungewollt an einer riesigen Schlange vorbei gemogelt, bis auf einmal ein Bär von einem Security Mitarbeiter vor mir stand. Bis zum Hals tätowiert, Vollbart und Arme so dick wie meine Oberschenkel. Er fragt nach meinem Ticket, ich zeige es ihm mit einem grinsen, er muss selbst lachen und amüsiert sich darüber wie ich es an all den anderen vorbei geschafft habe. Wir reden kurz miteinander, ich bedanke mich bei ihm und nach einem kurzen Check meiner Tasche geht es weiter in die Ausstellungshalle.

10:45 Uhr: Welcome to London Film and Comic Con!

Beim ersten Blick in die Halle musste ich erst einmal kurz inne halten. Der Anblick von gefühlt 10.000 Besuchern schlägt mir entgegen. Davon hunderte Cosplayer mit zum Teil so aufwendig verarbeiteten Kostümen, dass man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Schon jetzt weiß ich, hier werde ich viel entdecken können.

Die Ausstellungshalle der London Film and Comic Con.

Ich beginne meine erste Runde und treffe dabei zuerst auf einen Stand, der sich thematisch um Zurück in die Zukunft dreht. Selten habe ich eine so umfangreiche Ansammlung von Movie Props gesehen, die bis ins kleinste Detail dem Original nachempfunden sind. Angefangen bei der Pepsi Perfect bis hin zum Hoverboard – all die tollen Dinge, die man aus den Filmen kennt, waren zu sehen.

Fantastic Story Comic aus Zurück in die Zukunft.

Hoverboard und Wild Gunman Spiel aus Zurück in die Zukunft.

Eine Flasche Pepsi Perfect.

Eine Ausgabe Tales from Space aus Zurück in die Zukunft.

Der Sports Almanac aus Zurück in die Zukunft.

Neben beeindruckenden Props gab es auch jede Menge Merchandise. Egal ob T-Shirts, Filmposter, Videospiele, Comics oder Action-Toys. Für jeden war etwas dabei. Die unzähligen Stände mit den T-Shirts waren dabei besonders dicht belagert. Ich bin mir sicher, während der drei Tage wurden tausende Shirts verkauft.

Verschiedene Videospiele für das SEGA Mega Drive.

Klassische Filmposter auf der London Film and Comic Con.

Action-Figuren von ReAction.

Deko mit Luke Skywalker und Rick Grimes.

Verschiedene Comic Serien.

Natürlich gab es auch zahlreiches Merchandise rund um Star Wars. Insbesondere die Vintage Figuren von Kenner waren in großen Stückzahlen vertreten. Diese variierten stark im Preis. Einige kosteten ein paar hundert, andere mehrere Tausend Pfund.

Vintage Star Wars Toys aus den 70er und 80er Jahren.

Vintage Star Wars Imperial Commander Figur von Kenner.

Vintage Star Wars Six Pack von Kenner.

Vintage Star Wars X-Wing und Millennium Falcon von Kenner.

Vintage Star Wars Luke Skywalker und Leia Organa von Kenner.

Sie dürfen natürlich auf keiner Convention fehlen – die Cosplayer. Wie schon eingangs erwähnt, waren einige von ihnen so grandios gekleidet, dass man sie nur schwer vom Original unterscheiden konnte. Ich entdeckte die unterschiedlichsten Helden aus dem Marvel und DC Universum. Charaktere aus Videospielen und Trickserien. Zu meinem erstaunen gab es aber nur eine überschaubare Anzahl Jedi, Sith, Imperiale und Rebellen.

Ein Cosplay im Alien Kostüm.

Wonderwoman, Superman und Poison Ivy Cosplayer.

Ein Cosplayer im Colonial Marines Outfit.

Zwei Cosplayer auf der London Film and Comic Con.

Mein absolutes Highlight war es natürlich auf meine Helden zu treffen. Schon lange habe ich mich darauf gefreut Jeremy Bulloch und Dave Prowse gegenüber zu stehen. Boba Fett und Darth Vader persönlich zu begegnen, gehört wohl zum absolut Größten, was einem als Star Wars Fan widerfahren kann.

Dave Prowse und Jeremy Bulloch auf der London Film and Comic Con.

Beide signierten meine mitgenommenen Action-Figuren aus der Vintage Collection und generell muss ich sagen, dass beide sehr herzlich waren. Jeremy hat sogar noch ein Selfie mit mir gemacht und Dave gab mir noch den Hinweis aufzupassen, dass die Tinte vom Autogramm nicht verschmiert.

Jeremy Bulloch mit Florian von The Guardant

Ein weiteres Erlebnis, dass mir immer in Erinnerung bleiben wird, war das zusammentreffen mit Alistair Petrie. Die meisten kennen ihn bestimmt aus seiner Rolle in Rogue One: A Star Wars Story. Dort spielte er General Draven.

Selten habe ich jemanden erlebt, der so freundlich, offen und herzlich zu seinen Fans ist. Nachdem er mir ein Autogramm gab, haben wir noch gemeinsam ein Foto gemacht und ein paar Worte gewechselt. Ein absolut cooler Typ!

Alistair Petrie und Florian von The Guardant.

Wer mir bei twitter folgt, wird gesehen haben, dass ich das Foto dort veröffentlichte. Er hat sogar darauf geantwortet und geschrieben, dass es ein wirklich gutes Foto ist. Mehr geht nicht, oder? Habe ich schon erwähnt das Alistair ein richtig cooler Typ ist? Da bin ich echt stolz drauf.

Nach gefühlt 100 Kilometern Fußmarsch, geht die Messe dann gegen 18 Uhr auch für mich zu Ende. Ich schaue mir noch ein paar Stände an, führe einige kurze Gespräche und mache mich auf den Weg nach Hause.

Ergänzend kann ich sagen, dass die London Film and Comic Con 2017 für mich ein Voller Erfolg war. Die Convention war insgesamt gut organisiert und das Personal sehr freundlich. Ich verbrachte nur wenig Zeit damit, in irgendwelchen Schlangen zu stehen. Muss aber auch gestehen, dass ich Publikumsmagneten wie Mads Mikkelsen, Jeremy Cumberbatch und Emily Kinney nicht aufsuchte. Hier standen einige Besucher bestimmt bis zu 30 oder 45 Minuten an.

Nachdem ich meine Errungenschaften abgelegt habe, verbringe ich den restlichen Abend in der Taqueria. Einem kleinen, mexikanischen Restaurant im Stadtteil Westbourne Grove. Wer mal in London ist und was gutes zu Essen sucht, ich kann es euch empfehlen!

Bei einigen Tacos und Tastadas, lasse ich den Abend ausklingen und denke vollkommen zufrieden an diesen einmaligen Tag zurück.

Wenn euch die Zusammenfassung gefallen hat, schaut doch auch in meine anderen Reiseberichte rein. Hinterlasst mir außerdem gerne einen Kommentar weiter unten und folgt mir bei Facebook oder Instagram.


Florian

Florian

Konzeptioner und Consultant. Blogger. Sohn. Mein Herz schlägt für Star Wars, Videospiele, Action Toys und gutes Essen.


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