George Lucas Episode VII Treatment – Pablo Hidalgo enthüllt Details

Der Erfolg von Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht spricht für sich. Nicht nur Kritiker lobten den Film in höchsten Tönen, sondern auch die Mehrheit der Fans zeigte sich durchweg zufrieden mit dem neuen Star Wars Film aus der Feder von J. J. Abrams. Doch immer wieder fragen sich Fans wie Episode VII wohl unter der Führung von George Lucas ausgesehen hätte. Jetzt gibt es ein erstes Detail.

Star Wars und das Expanded Universe

Nachdem Disney sämtliche Rechte und Lizenzen an Star Wars von George Lucas übernahm, entschied man sich recht schnell für einen Reboot der Saga.

Charaktere aus dem Expanded Universe

Man wollte sich frei vom sogenannten Expanded Universe machen, dass sich mit den Jahren durch unzählige Comics und Romane rund um die Original und Sequel Trilogie gesponnen hat. Dieser ursprüngliche Kanon wurde kurzerhand in Legends umbenannt und hat somit keinerlei Bedeutung mehr für die aktuellen Filme aus dem Hause Disney. Viele Fans reagierten mit Unverständnis über diese Entscheidung, obwohl sich Disney mittlerweile hier und dort an gewissen Elementen bedient. Kürzlich am Beispiel des Großadmiral Thrawn, dessen Wiedersehen wir in Star Wars Rebels feiern konnten.

Jacen, Jaina und Anakin Solo

Wer sich ein wenig mit dem Expanded Universe beschäftigt hat erinnert sich noch daran, dass Han und Leia in den Jahren nach der Schlacht von Endor und der Vernichtung des zweiten Todessterns drei Kinder zur Welt brachten. Zum einen die Zwillinge Jaicen und Jaina sowie ihren jüngsten Sohn Anakin.

Vor allem die drei Solo Kinder spielten neben den altbekannten Helden um Luke Skywalker, Han Solo, Leia Organa und Lando Calrissian eine zentrale in der Storyline nach Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi Ritter.

Die Gerüchte um das Treatment von George Lucas

Ein erstes Treatment zu einer möglichen Sequel Trilogie, das George Lucas entwickelte, stoß bei Disney auf Taube Ohren und wurde nicht weiter berücksichtigt. Einer der Gründe waren unter anderem die zu jungen Charaktere, die sich größtenteils im Teenager Alter befanden. So kamen schnell Gerüchte auf, dass sich Lucas vom Expanded Universe inspirieren lassen hat und eine Trilogie rund um Jaicen, Jaina und Anakin im Kopf hatte.

Doch scheinbar spielten diese auch in seiner Sequel Trilogie keine Rolle, wie es in einem Tweet von Pablo Hidalgo, der als Creative Executive bei der Lucas Story Group tätig ist, deutlich wird.

Auf die Frage eines Fans, ob George Lucas Treatment das Expanded Universe berücksichtigt hätte, verneint Hidalgo dies und erklärt weiterhin das nicht einmal Jaicen, Jaina und Anakin auftauchen würden.

Lucas hatte scheinbar etwas komplett neues im Sinn und nahm keinerlei Rücksicht auf den über die Jahre entwickelten Kanon. Natürlich gibt dies weitere Gründe zur Spekulation, wie Lucas die neue Trilogie mit dem vorhandenen Material verknüpft hätte.

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Florian

Florian

Designer. Blogger. Sohn. Mein Herz schlägt für Star Wars, Videospiele, Action Toys und gutes Essen.


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